Herbstwanderung Essen - Margarethenhöhe 22.10.2017
 

Hallo liebe Sportfreunde, 


da meine Frau bei Euch im Sportverein aktiv ist, durfte ich als Angehöriger an Eurem Ausflug am Sonntag, den 22.10.2017 zur grünen Hauptstadt Essen, Margarethenhöhe teilnehmen. Es war ein sehr schöner Tag, auch wenn das Wetter uns zwischendurch bei der Führung einen kleinen, aber unwesentlichen Streich gespielt hat. Die einzelnen Regentropfen konnten unsere gute Laune nicht beeinflussen.

 

 

 

Hierfür möchte ich mich erst einmal recht herzlich bei Euch bedanken, insbesondere bei  den Organisatoren Brigitta und Heinrich. Sie haben ihre Sache bis aufs „I-Tüpfelchen“ super gut geplant, vorbereitet und durchgeführt.   

Wir hatten alle sehr viel Spaß miteinander.

 

Insgesamt hat es meiner Frau und mir sehr gut gefallen. Ich fühlte mich in der harmonischen Gesellschaft sehr wohl.

 

Vielleicht habe ich ja die Möglichkeit, wieder einen Ausflug mit Euch zu unternehmen.

 

Vielen Dank nochmals. 

Ari & Martina

 

 

 

 

































Radtour "von Ruhr zur Ruhr" 09.07.2017

 

Am 09.07.2017 haben wir bei schönen Wetter eine Radtour unternommen. Die Tour "von Ruhr zur Ruhr" mit ca. 60 km Länge ging von Hattingen über die Kohlenbahntrasse nach Hasslinghausen und von dort über Witten-Bommern zum Leinpfadam Kemnader Stausee. Zum Kaffeetrinken sind wir anschließend bei Da Mario, Birschel´s Mühle eingekehrt.


 

 

 

 


Vereinsfeier 17.09.2016


Am 17.09.2016 haben wir im Restaurant "An de Krüpe" schön gefeiert.


 



Begrüßt wurden wir alle stilgerecht von

Manfred im Smoking und mit Zylinder.










GEKOMMEN GETROFFEN BEGRUESST GEKUESST GEFREUT GESTYLT GESCHMINKT GESCHMUECKT GESCHAUT ANGESTOSSEN GESICHTET GEGESSEN GESPEIST GESCHLÜRFT GESCHLABBERT GESCHMATZT GEFUTTERT GESCHLEMMT GESPACHTELT GESCHLECKT GESCHMECKT GESCHLUCKT GEKLECKERT GETRUNKEN VORGETRAGEN ZUGEHOERT GESUNGEN GELAUSCHT GESEHEN GENOSSEN GEFREUT GEAHNT GESCHNUPPERT GEROCHEN GEHAUCHT WAHRGENOMMEN GEFUEHLT GEDUFTET VERDUFTET GESCHWOFT GESTEPPT GETWISTET GEHOPST GESTANDEN GEHÜPFT GESCHOBEN GETANZT GEZAPPELT GEROCKT GEFUEHLT GETASTET GESPUERT BERUEHRT ENTSPANNT ERHOLT GESTRECKT GERECKT GEHALTEN  GEGRIFFEN GEKLAMMERT BEWEGT GESPROCHEN GEREDET GESCHWAETZT GEPLAUSCHT GELAUSCHT GELACHT GESPIELT ZELEBRIERT APPLAUDIERT GEFEIERT GEKLOTZT GELAECHELT VERGNUEGT GETANZT GEDREHT GEWIRBELT VERZEHRT GEFREUT GESESSEN GEHOCKT GEFRAGT GEHOERT GEANTWORTET GEHOPST GEKREIST GETWISTET GESTEPPT GEZAPPELT GESCHWOFT GESCHOBEN GETANZT  GEROCKT GESCHWUNGEN GESCHLÄNDERT GESTANDEN GESESSEN GELAUSCHT GEREDET DISKUTIERT GEHÖERT GESPÜRT GEAHNT GEFUEHLT VERDREHT VERABSCHIEDET GEZAHLT GEGANGEN GEFAHREN GELEGEN EINGESCHLAFEN GETRAEUMT


 















 

 

 

 





Bouleturnier 27.08.2016


Am 27.08.2016 fand das erste Boule-Turnier der SG Holhausen 1976 e.V. auf dem Bolzplatz an der Sporthalle, Am Hagen 8, in Hattingen-Holthausen statt. Bei strahlend blauen Himmel konnten sich die Teilnehmer ab 12:00 Uhr anmelden. Um 13:00 Uhr startete dann das Turnier mit  8 Mannschaften.

 


 



 




Hier einige Kommentare der Teilnahmer:


Ein tolles Turnier, hätte nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht!

Super!  Wolfgang


Die gespendeten Kuchen waren super, gedeckte Apfeltorte, Rüplitorte, Apfelkuchen und dann noch der Milchreis von Manfred, super!   
Danke an die Spender  
Brigitta







Es war ein toller Tag und wieder super organisiert.  Danke ans Orga-Team. Sollten wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen.


Ulla und Wolfgang




Paddeltour auf der Ruhr 29.07.2016



Alle in einem Boot, das bedeutete im Klartext 3 je Boot.




Nach der theoretischen Einführung an der Kanustation Hattingen und der anschließenden Sitzverteilung ging es dann auch schon los.



Erstmal einpaddeln und dann Richtung Stolle, wo wir die erste Hürde nehmen mussten; treidelmäßig oder mutig die Bootsrutsche durchfahren. Beide Varianten waren erfolgreich, d.h. die zweite war allerdings etwas feuchter.


Danach ging es dann gemütlich den Ruhrlauf weiter im großen Bogen vorbei an der Isenburg. Hier waren allerdings noch einige "Stromschnellen" zu meistern. Vom Fluß aus betrachtet sieht die Landschaft doch etwas anders aus. Interessant ist dann auch die Vogelwelt: Kormorane, Wildgänse, Schwäne, Blesshühner, Reiher u.v.m. Auch die Auerochsen vom Landwirt Schulte-Stade konnten wir bewundern.

 

Anschliessend folgte das Wehr in Dahlhausen, wo wir nochmals rutschen konnten.


Am Wasserkraftwerk Horster Mühle war uns dieses Abenteuer nicht vergönnt, da die Rutsche dort zur Zeit außer Betrieb ist; sehr schade.


Am Campingplatz „Horster Ruhrbrücke“ waren wir dann endlich am Ziel und haben den Biergarten vom Gasthaus Großjung geentert.



Es war wie immer super organisiert und der Wettergott war uns wie meistens auch wohlgesonnen.


Wir freuen uns alle schon auf die nächsten Aktivitäten.

Sportwochenende in Hachen 01.07. - 03.07.16


Am ersten Juliwochenende 2016 erlebten wir ein Sportwochenende in Hachen. Es war gespickt mit tollen Sportangeboten wie „Fit and Bounce“ auf dem Mini-Trampolin, Brasil-Tiefenmuskeltraining,



Bogenschießen,  ZUMBA, Geo-Caching,  Crossboccia, Aquafitness und vieles mehr.






Das Essen war super. Dann noch das Viertelfinale Deutschland – Italien, dass Deutschland im Elfmeterschießen gewann.


Was will man mehr.r





Nee wat war dat  scheen in Hachen!

 

Hans

 

Toll war, das auch wir „Alten“ bei allen mitmachen konnten, Danke!
Inge und Lilo














Toll, dass es Angebote draußen und drinnen gab und jeder frei in der Wahl war. Es war alles super. Danke
Ulla

 

 

 

Hallo ihr Lieben,
es war ein wunderschönes Wochenende mit euch. Perfekt geplant wie immer und super lustig mit sehr vielen sportlichen Möglichkeiten.
🏊🏹⛹⚽️........

Ganz lieben Dank🌸🌸
Tekla

 

 

 


 

 

 

 


Kaltwassergeysir Andernach 15.05.2016


Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

Dank einer ausgezeichneten Organisation erlebten wir am 1. Pfingsttag 2016 einen tollen Ausflug. Morgens bei regnerisch trüben Wetter fuhren wir mit dem Schiwy-Bus pünktlich um 7:00 Uhr ab Hochbunker. Die „Welperaner“ saßen schon im Bus. Zugestiegen sind noch die „Sprockhöveler“  am Busbahnhof Sprockhövel Kirche. Über die Autobahn ging es gen Süden und - oh Wunder- es wurde immer heller und die Sonne lugte durch die Wolken.

Ankunft in Andernach 9:30 Uhr.


Am Geysir-Zentrum wurden wir schon erwartet. Dort hatten wir eine Führung durch das „Museum zum Anfassen“. Es wurde uns alles verständlich und umfassend erklärt; unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, Vulkane, Gesteine, deren Abbau in diversen Steinbrüchen und Nutzung früher und heute.  Das Zustandekommen des Naturschauspiels „Geysir“ (Warm- und Kaltwassergeysir) wurde uns anschaulich erläutert.

 


Danach ging es mit dem Schiff über den Rhein zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth, wo sich die Ausbruchstelle des höchsten Kaltwassergeysirs der Welt befindet. Gespannt standen wir in Gruppen herum.




 

 

 

Als ein Grummeln und Grollen zu hören waren, schoss auch schon eine immer größer werdende Fontane nach oben. Wir liefen auseinander um der Naturgewalt zu entgehen, uns vor der Nässe zu schützen.




Als die Fontäne nachließ konnten wir an der Ausbruchstelle das kohlensäurehaltige Wasser probieren, Mineralwasser direkt aus der Quelle genießen.



Dann ging es wieder zum Schiff bzw. eine Gruppe lief am Rhein entlang zurück in die Stadt unter der Leitung von Manfred, der mit Annette, Sabine und Brigitta überhaupt die Initiatoren der Fahrt insgesamt waren.


Pünktlich zum Mittagessen trafen wir uns alle im Restaurant „Rheinkrone“ wieder. Nachdem wir uns gestärkt hatten, waren noch etwa zwei Stunden Zeit bis zur Rückfahrt, die wir nutzten, um an anderen Sehenswürdigkeiten der Altstadt vorbeizugehen oder sie zu besichtigen; Ausgrabungen aus der Römerzeit, Kirchen und Rathaus. In den Gassen entdeckten wir wunderbare alte Türen und Tore,  Schlagläden der Fenster mit kunstvollen Zierbeschlägen, alles gut erhalten, liebevoll gehegt und gepflegt. Vorbei an Burg und Stadtmauer ging es zum Bus.


Die Fahrt zurück verlief Dank freier Autobahn schneller als geplant und so waren wir um 17:45 Uhr wieder zurück in Hattingen. Wir verabschiedeten uns voneinander, ein schöner Tag war zu Ende.

Ich hätte etwas verpasst, wenn ich nicht mitgefahren wäre.

Lilo.


Gipfelstürme III  -  Halde Hoheward 19.09.2015

 

Trotz regnerischer Wetterprognose sind erfreuliche 29 Wanderwilige zusammengekommen. Wir starten um 11:45 Uhr mit PKW´s nach Herten. Die Zeche Ewald mit den drei sichtbaren Generationen von Fördertürmen und dem höchsten Fördervolumen in Europa beeindruckt uns sehr. Der Malakowturm von 1888 ist massiv aus roten Backstein gebaut und hier sicher das Fotomotiv Nr. 1.

Die nächste Förderturmgeneration wurde bereits als Stahlgerüst 1928 errichtet und steht direkt neben seinem Vorgänger. Aber der architektonisch prägende und imposanteste Förderturm ist das Doppelstrebengerüst des Zollverein-Architekten Fritz Schupp aus dem Jahr 1955, welcher über dem Zentralschacht 7 in direkter Verbindung mit dem Magazingebäude der Zeche erbaut wurde.

 

Man glaubt kaum, dass diese Zeche 1974 mit mehr als 4.000 Mitarbeitern die höchste Förderleistung mit knapp 1,47Mio Tonnen Kohle aufweisen konnte und erst im Jahr 2000 geschlossen wurde.

 

Wir starten direkt hinter den Zechengebäuden über eine gerade Stahltreppe bzw. über einen Serpentinenweg auf die halbe Haldenhöhe. Schon fängt es an zu regnen und wir öffnen unsere Schirme. Mit guter Laune folgen wir dem Promenadenweg in westliche Richtung. Schnell wird klar, warum dieser Weg Balkon-Promenade heißt.  

 

Alle paar Hundert Meter gibt ein Stahlgitterbalkon wunderbare Aussichten in die Umgebung frei.  

 

Wir erfahren, dass die zwei Halden - die Halde Ewald I/II und die Halde Emscherbruch -  ursprünglich getrennte ehemalige Mülldeponien waren, die nach Einbau einer Abdichtung mit Bergematerial überdeckt und nun zusammen mit der Halde Hoppenbruch im Westen mit 220 ha die größte Haldenlandschaft im Ruhrgebiet bilden. Ein Dorf wurde bei der Vereinigung der Halden noch während des Zechenbetriebs umgesiedelt und überkippt.

 

Wir sehen im Regendunst die Arena "Auf Schalke", das große Kraftwerk Scholven und auch die Halde mit dem Tetraeder. Ein Drachenkopf taucht vor uns auf. Wir kommen näher und erkennen eine wunderbare rotlackierte und bizarre Stahl-Brücke, die zur Zeche Recklinghausen II führt. Einige von uns gehen hinunter und bestaunen das Bauwerk.  

 

Wieder hinauf, nehmen wir die Pflanzenwelt wahr. Neben den gepflanzten Kiefern, Eschen, Pappeln, Sanddorn- und Hartriegelbüschen und Rosen mit roten oder schwarzen Hagebutten blühen noch der Sommerflieder und eine Vielzahl von Kräutern (Goldrute, Kreuzkraut, Wicken, Malven und vieles mehr). Inzwischen haben wir Sicht in den Süden und können das Kraftwerk Herne und den Fernsehturm von Dortmund als trübe Silhourette erkennen. Gemeinsam steigen wir weiter die Serpentinen hoch und erreichen um 13:30 Uhr den fast neun Meter hohen Obelisken und die Sonnenuhr. Es regnet wieder mehr., aber wir hören aufmerksam einer netten Mitarbeiterin der Metropole Ruhr zu, die uns die Funktion der Sonnenuhr und des Obelisken erklärt. Wir könnten, wenn die Sonne schiene, im Pflaster auf dem wir stehen, anhand der eingepflasterten Linien und an der Lage des Schattens genau die Jahres- und Uhrzeit ablesen. Die Präzision dieses Objektes ist einmalig.  

 

 

Das Horizont-Observatorium, unser nächstes Ziel, erreichen wir durch ein kleines Tal, welches nur für eine wichtige Funkverbindung modelliert wurde. Hier erkennen wir, dass dieses Bauwerk die Präzision der Sonnenuhr noch übertrifft. Dieses imposante weithin sichtbare Kalenderbauwerk des 21. Jahrhunderts lässt auch nachts die normal kaum wahrnehmbaren relativen Bewegungen der sichtbaren Planeten und Sterne erkennen.Viele festinstallierte Objekte unter den überspannenden Bögen und auch Kennzeichnungen direkt auf den Bögen ermöglichen mit ihrem Standort und Löchern oder Stiften einzelne bekannte Sterne zu identifizieren und ihre Bewegungen im Laufe der Zeit zu verfolgen.

 

Wir können von diesem wunderbaren Aussichtspunkt erahnen, wie es sich anfühlen würde, wenn wir ihn bei schönem Wetter genießen könnten. Grandiose Aussichten in alle Himmelsrichtungen. Wir können viele bekannte „Landmarken“ erkennen. So die markanten Krankenhäuser der Städte Recklinghausen und Herten, verschiedene Fördertürme von längst geschlossenen Zechen und vieles mehr, obwohl es inzwischen noch trüber geworden ist.

 

Leider ist der Standort unter den Bögen nicht begehbar. In der Mitte unter den Bögen gibt es ein 1,50 m unterhalb des Haldenplateaus liegendes Rondell. Von dort können mit oben geschilderten Peilmonumenten die Sonnenwenden, Mondwenden und astronomischen Jahreszeiten beobachtet werden.

 

Hoffentlich wird dieses wunderbareObjekt bald wieder für die interessierten Ruhrgebietler und alle Gäste von außerhalb zugänglich.

 

Wir machen uns bei etwas nachlassenden Regen auf den Weg nach unten in Richtung Zeche Ewald.

 

Es erwartet uns um 15:00 Uhr eine wunderbare und ungezwungene Kaffeetafel im nahegelegenen Tennisverein. Selbstgebackener Kuchen und gemeinsames Singen des Steigerliedes runden die gelungene Haldenwanderung ab und wir freuen uns alle auf noch mehr schöne Haldentouren.

 

 

 

Gipfelstürme II  -  Zur Gipfelkreuz 14.05.2015

 

Ein perfekter Tag zum Wandern der 14. Mai 2015. Gegen 10:00 Uhr ist es noch etwas kühl und die Sonne versteckt sich manchmal hinter den Wolken. Aber der Wetterbericht verspricht Sonne und Temperaturen um 20 °C. Also Polohemd und Cargoshorts scheinen die richtige Wahl. Jacke nicht vergessen. 

Los geht´s: Treffen um 11:00 Uhr am Reschop. Die Stimmung ist perfekt, als wir eintreffen. Drei Gäste sind auch dabei. Schnell haben wir uns bekannt gemacht. Insgesamt sind wir wohl 20 Personen.  

Dann fahren wir mit dern Autos los zur Stadtgrenze Oberhausen/Bottrop. Nach knapp 1 Stunde sind wir da. Vor uns das Zechengebäude im strahlenden Sonnenlicht und dahinter riesig die Halde. Imposant! Bin erstaunt wie grün und ländlich die Region hier ist.  

Dann Rucksack auf und schon gehen wir vom Parkplatz direkt auf die Halde zu, immer bergauf über den Kreuzweg. Einen sachkundigen Führer für die bergbautechnischen Fragen haben wir auch dabei: Michael. Er erklärt und beantwortet (fast) alle Fragen. Und ich weiß endlich was eine katholische Zeche ist.  

 

Und natürlich Brigitta: sie kennt den Weg aus dem FF und hat alles im Vorfeld ausgekundschaftet und geplant. Perfekt für uns: denn wir können einfach zuhören, wandern und die Eindrücke genießen. Als wir die Krone der Halde erreichen eröffnet sich vor uns ein traumhafter Blick über das Ruhrgebiet bis hin zum Niederrhein und Münsterland. So beeindruckend habe ich mir das Panorama nicht vorgestellt. Um die Landmarken zu identifizieren braucht man allerdings schon etwas Zeit. Und manchmal ein Fernglas.  

 

Etwas hungrig und durstig steigen wir zum Amphitheater ab. Brigitta und Heinrich haben ein kleines Picknick organisiert mit Getränken und leckeren Äpfeln. Alexander bringt uns ein Ständchen: die erste Strophe von "Glück auf, der Steiger kommt". Passt perfekt! Dann geht´s weiter abwärts an den Fuß der Halde, vorbei an blühenden Ginsterbüschen in Richtung Forsthaus Specht durch den Kölschen Wald.  

 

Auch gut so, denn wir sind etwas hinter dem Zeitplan und der Kaffeedurst ruft. Am Ende sitzen wir alle gemeinsam im Forsthaus: etwas geschafft aber glücklich lassen wir den schönen Tag Revue passieren. Schön war´s. 

 

 

 

 

Gipfelstürme I  -  Zur Himmelstreppe 11.04.2015

 

Bei der ersten Gipfelwanderung waren wir mit 19 Vereinsmitgliedern und 5 Gästen bei wechselhaftem Wetter aber guter Laune unterwegs im Städtedreieck Essen, Bochum, Gelsenkirchen.  

 

Erst führte uns der Weg auf den Mechtenberg, einen natürlichen Berg, der einmal eine Höhe von 100 müber NN hatte, aufgrund von Bergsenkungen heute aber nur noch ca. 84 m über NNist. Von hier konnten wir unser Ziel, die Himmelstreppe, auf der Halde Rheinelbe schon in der Ferne sehen. Dann ging es weiter durch den Landschaftspark Mechtenberg vorbei an dem "Klangfeld der Steine“ von dem Künstler Thomas Link und über die vom Atelier Frei Ott entworfene Mechtenberg Brücke. Der letzte Teil desWeges führte dann spiralförmig hinauf auf die Halde Rheinelbe zur „Himmeltreppe“, dem Gipfelkunstwerk von Herman Prigann.  

 

Von hier hatten wir einen Rund-Um-Blick auf das Ruhrgebiet. Die Aussicht war wider Erwarten sehr gut. Mit dem Fernglas von Wolfgang konnten wir sogar den Langenberger Sender und die Windräder der Elfringhauser Schweiz bestens sehen.

Wir erfuhren auf der Tour Interessantes zu den einzelnen Kunstwerken, Bauten und deren Künstlern.  

 

Abschließend stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen im Café „Bauernhof am Mechtenberg“.

Es war eine schöne Tour.

 

 

Herbstwanderung - Botanischer Garten 05. 09.2014

 

Unsere Herbstwanderung führte uns am 05 September vom Kemnader See über die StiepelerHöhen zum Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum.

VomKemnader See führt der teils mit Stufen ausgerüstete Weg zunächst steil bergauf.Wir gewinnen schnell an Höhe und erreichen einen Kammweg, der durch luftigenLaubwald verläuft. Die ersten Blätter der Bäume fallen schon und laden zumSammeln ein. Von Claudia erfahren wir, wo Buche und Stileiche stehen.  

Sie erklärt uns die besonderen Merkmale von Feldahorn (drei- bis fünflappigestumpfe Blätter), Spitzahorn (langstielige, 3-5 lappige, spitzzähnige Blätter) und Bergahorn (große 5-lappige Blätter mit gesägtem Blattrand).  

 

Alle können sich spontan an die Früchte erinnern; hat jeder schon als Kind auf der Nase gehabt.  

 

 

 

Dann ein Blatt, bei dem wir auf Hainbuche tippen, aber wer hätte das gedacht, es gibt auch einen hain- buchenblättrigen Ahorn (Acer carpinifolium).

 

 

 

Immer wieder gibt es Aussichtpunkte mit Blick auf den Kemnader See. Wir treffen auf eine Ruine und rätseln, was das gewesen sein kann. Auf der Höhe angekommen erfahren wir auf einem Hinweisschild, dass es sich um die Fundamente einer früheren Seilbahn der Zeche Klosterbusch handelt. Sie diente zum Transport der geförderten Rohkohle von der Zeche hinüber zur 2000 m entfernten Kohleaufbereitungsanlage nach Witten-Herbede. Die Seilbahn wurde bis 1961 betrieben.

Wir umrunden den Golfplatz und genießen von der Siedlung Schrick aus den Weitblick nach Süden auf Witten und im Norden auf die Universität Bochum.

 


 

Dann geht es durch bäuerliche Kulturlandschaft zum Lottental und in den BotanischenGarten der Ruhr-Universität.  

 

 

 

 

Hier erklärt uns Claudia die besondere Struktur des Gartens, der im Gegensatz zu anderen botanischen Gärten eine konsequente ökologische und geografische Gliederung aufweist. Das, was wir ganz allgemein als Wald wahrnehmen, ist genau besehen der amerikanische, chinesische oder europäische Wald. Wir erfahren, dass auf den verschiedenen Kontinenten bei gleichen ökologischen Bedingungen die gleichen Arten wachsen, dass es sich bei dem von uns als europäische Eiche wahrgenommenen Baum um eine chinesische Eiche handelt.

 

Im chinesischen Garten erfahren wir etwas über die besondere Gestaltung chinesischer Gärten.  

 

Der Garten im Garten ist durch eine Mauer abgegrenzt. Durch eine hölzerne Flügeltür gelangen wir in eine Eingangshalle.

 

Links davon schlängelt sich ein Wandelgang in den Garten. Auf den Wandelgängen, die die gesamte Anlage durchziehen, bewegen wir uns  zu den schönsten Blickpunkten im Garten. Architektur und Natur verbinden sich hier in einem harmonischen Gesamtbild von Ruhe und Bewegung.  

 

 

Wir genießen die Zeit im botanischen Garten noch eine Weile und kehren anschließend zum Kaffeetrinken bei Potts Lottental ein.





 

Zülpich - Landesgartenschau 08.06.2014

 

Am Pfingstsonntag um 7:45 Uhr starteten wir am „Reschop Bunker“ unsere Fahrt mit einem modernen Reisebus zur Landesgartenschau nach Zülpich. DasWetter war super und alle Teilnehmer gut gelaunt. Während der Fahrt wurden alle vom Organisationsteam mit Getränken und Vitaminen versorgt. Die Speisekarte für das Mittagsessen ging um und alle konnten in aller Ruhe entscheiden, was wir zu Mittag essen wollten. So verging die Fahrt im Flug und ehe Langeweile überhaupt aufkommen konnte, waren wir gegen 9:30 Uhr bereits am Ziel.

Zülpich, die kleine Römerstadt in der weiten Landschaft der Zülpicher Börde an der Schnittstelle zwischen Eifel und Rheinland.

Hier also findet die Landesgartenschau statt. Wir sind neugierig, was dieser kleine Ort uns wohl bieten wird.


Angekommen auf dem Seeparkgelände der Landesgartenschau erleben wir zunächst einen kleinen Markt mit Blumen, Kräutern, Blumenzwiebeln, Garten-geräten und schönen Sonnenhüten; alles was ein Gartenherz berührt.

 

 

Dann vor uns die ersten Beete mit Blütenbändern. Besonders die lila und grünenZwiebelgewächse fallen gleich ins Auge.

 

Unter fachkundiger Führung erkunden wir das weitere Gelände. Entlang des Seewegs, gehen wir an einer Falknerschau vorbei, sehen Blumenwiesen und erfahren viel zum Thema Holz (Holzarten und deren typische Erkennungs- merkmale, Holzqualitäten und deren Nutzungsarten). Wir begehen eine Gartensauna und machen an Spielplätzen halt. Immer wieder werden wir von der Gästeführerin auf Sichtachsen und Kunstwerke aufmerksam gemacht.  

 

 

 

Wir erfahren, dass Zülpich bisher die kleinste Stadt ist, die eine Landesgartenschau ausrichtet. Am Ende des Seeweges dann die Römerbastion, die wir erklimmen und von deren Aussichtsplattform wir einen tollen Blick über den See haben. Durch die verschiedenen Themengärten wie „Garten in Blau“ ,  

 

„Wellnessgarten“ und „Garten der Genüsse“ gehen wir zum Ausgangspunkt zurück.

Das Mittagessen im „Lago Beach“ ist gut und bei einem Kaffee im Strandkorb genießen wir die Mittagspause, bevor es auf der historischen Römerstraße in die Stadt geht. Dort können wir wählen zwischen einer Stadtführung, einem Besuch im Museum für Badekultur oder allein durch die Stadt streifen.  

Bei der Stadtführung erleben wir eine historische Entdeckungsreise durch die Altstadt. Wir erfahren, wo die Stadtmauer früher einmal stand und das Zülpich ein wichtiger  Verkehrsknotenpunkt war. Zülpich verband in der Antike die Militärstandorte Neuss (Castra Novesia) und Bonn (Bonna) sowie die Städte Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) und Trier (AugustaTreverorum).  

Im Museum für Badekultur erfahren wir, dass das römische Bad nicht nur der Körperpflege und körperlichen Erholung diente sondern auch Treffpunkt war. Schließlich hatte zur Römerzeit nicht jeder sein eigenes Bad. Wir erfahren dass es ein Kalt-, Warm oder Dampfbad gab und wie sich im Laufe von 200 Jahren die Badekultur verändert hat.

Abschließend bleibt noch Zeit für Eis und Kaffee, bevor wir die Rückreise antreten.

Es war ein toller Tag und wir freuen uns schon auf die nächste Tour.

 

                                                                                                 

                                       
                                                                                                                                                                                                                                          
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Letzte Aktualisierung: 09.11.2017